Ursache und WIrkung


Letztens hatte ich eine interessante Diskussion mit einem Kollegen, beginnend beim Sinn und Unsinn von Logon-Scripts hin zu der Frage, ob wir das tun, was der Kunde will und was denn die Ziele unserer Firma sind. Alles wunderbare Themen für weitere Blogartikel (die noch folgen werden)

Geendet sind wir bei der Frage, was denn die Ziele von ihm, mir, unserer Firma sind. Sein Standpunkt „Umsätze und Kundenzufriedenheit“ Mein Standpunkt „Dem Kunden zu helfen, alte Gewohnheiten abzulegen und mit Neuem erfolgreicher zu werden“ – weil wir ja Consultants sind und keinen Techniker.

Am nächsten Tag war ich dann Laufen – seit 1 Jahr arbeite ich an meiner Lauftechnik und versuche bei jedem Lauf, diese zu verbessern. Einer der Verbesserungen ist die Anzahl er Schritte pro Minute – diese sollte zwischen 170 und 180 liegen. Daran habe ich die letzten Wochen gearbeitet – mit mehr oder weniger Erfolg.

Bei diesem Lauf habe ich mir aber ein anderes Element zum Üben vorgenommen – die korrekte Haltung – das waagrechte Becken, die gestreckten Wirbelsäule – das, was beim Chic-Running als Grundlage gelehrt wird und deswegen auch ganz am Anfang steht. (Und nicht so spannend ist, deswegen von mir überblättert…)

Und siehe da – konzentriere ich mich auf die korrekte Haltung meines Oberkörpers, ergeben sich die Schritte pro Minute auf einmal ganz von selber – ohne das ich daran arbeiten muss…

Anderes Beispiel – Tanzen. Hier gibt es bei der Rumba einen wunderbaren Hüftschwung, der bei mir immer eher peinlich ausgesehen hat – weil ich die Hütte geschwungen habe. Bis mir beigebracht wurde, das der Hüftschwung NICHT davon kommt, das man die Hütte schwingt, sondern davon kommt, das die Beine korrekt gestreckt werden – und siehe da, dann schwingt die Hütte auf einmal wie von selber.

Was das jetzt mit dem Business zu tun hat ?

Natürlich ist Umsatz wichtig. Natürlich will/muss eine Firma Geld verdienen. Davon leben die MItarbeiter und davon lebt die Firma.

Ich bin aber der Meinung, das Umsatz der falsche Motivator ist.

Das Ziel muss – in unserem Fall – sein, dem Kunden zu helfen, erfolgreicher zu werden. Nicht das zu tun, was der Kunde von uns will, sondern das zu tun, was das Beste für den Kunden ist. Weiter zu denken. Dinge, die deswegen gemacht werden, weil sie immer schon so gemacht wurden, auch gegen Widerstände zu hinterfragen. Dem Kunden Dinge zu zeigen, die er nicht kennt.

Dann kommt der Hüftschwung von ganz alleine…..

seit 13 Jahren mit der Vermittlung des Nutzens der IT beschäftigt. Lieblingszitat: Die einzige Konstante im Leben ist die Veränderung

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